digitalSTROM

dSID

a new open standard for smart electricity that meets the needs of the solar society of the future

500'000'000'000 elektrische Geräte verbrauchen in unseren Gebäuden Energie, ohne dass man darüber auch nur reden kann. Denn es sind dumme Geräte, die nicht vernetzt sind. Sie machen immerhin 40% des weltweiten Energieverbrauchs aus. Dabei müssen mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien Erzeugung und Verbrauch immer dringender aufeinander abgestimmt werden. Mit Digitalstrom werden die öffentlichen Infrastrukturen durch die Ameisenintelligenz von Comsumer Produkten deutlich entlastet. Eine radikal neue Perspektive in der Diskussion um Smart Grid und erneuerbare Energien.

500'000'000'000 elektrische Geräte müssen einzeln oder als undifferenzierte Gruppen bedient werden. Wer ärgert sich nicht über die vielen Fernbedienungen zuhause. Dabei müssen die zunehmende Menge und Vielfalt der Geräte dringend orchestriert werden. Digitalstrom abstrahiert von den Funktionen der elektrischen Geräte und bündelt sie erstmals konsequent als Services auf die individuellen Interessen und Neigungen der Menschen. Er steht jetzt mit seinen differenzierten Bedürfnissen und seiner Phantasie im Mittelpunkt.

Die Hardware von Digitalstrom ist ein kleiner Hochvoltchip, der über die Stromleitung kommunizieren und direkt in die Geräte eingebaut werden kann. 100 mal kleiner und 10 mal sparsamer als alles, was es bisher am Markt gibt. Die Systemfähigkeit der elektrischen Geräte wird dadurch erstmals massentauglich. Gleichsam ein online Barcode für die Energielogistik und den Betrieb der elektischen Geräte.

Die Software von Digitalstrom bringt erstmals die Phantasie des Internets in unsere Lebensumgebungen. Die Systemfunktionen werden per drag&drop als einfache Applikationen in die Räume, die Wohnungen, die Gebäude, die Nachbarschaften oder Stadtteile installiert. Systeme aus den Bereichen Energie, Komfort, Sicherheit, Unterhaltung, Health & Care ... werden als Software realisiert, wie man sie von Smartphones her kennt. Die Entwicklungen finden unter Linux und C++ unter GNU Lizenz statt. Wir erwarten ein grosses Spektrum neuer Funktionalitäten und Geschäftsmodelle. Wir erwarten erstmals ein Entwicklungstempo für Smart Homes, wie man es nur aus dem Internet her kennt.

Keywords: HCI, Internet of Things, Smart Home, Smart Grid

 

 

CAAD. Products

CRBnet

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a WEB2.0 platform for the Swiss building industry with 80% coverage

Nicht nur die Schweizer Architekten und Bauwirtschft stehen vor einem grossen Problem. Der Zeit- und Kostendruck führen zu Verallgemeinerungen, Standartisierunge, schlechterer Architektur und Qualität. Man möchte - wie schon so lange - aus dem Maschinenbau lernen und versucht deren Modelle in Form von Gebäudeinformationsmodellen (BIM) oder den International Foundation Classes (IFC) auf das Bauen zu übertragen. Obwohl es seit 20 - 30 Jahren ohne besonderen Erfolg ist, gewinnt es in letzter Zeit besondere Bedeutung. Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass man konkrete Formulare für alle zukünftigen Gebäude der Welt aufstellen kann? Das nicht unberechtigte Interesse an einer Ökonomisierung des Bauens wird in Form von totalitären Technokratien und Bürokratien implementiert. In dieser technischen und ökonomischen Entwicklung ist der aktuelle Parametrismus in der Architektur ein organizistisch und biologistisch getarnter Neo-Funktionalismus in Reinform. Nicht so schwierig ist es, von der Vorstellung konkreter Modelle zu abstrahieren und Modellierungsfähigkeiten zu implementieren. Nicht erst das Modell und dann die Gebäude, sondern die Gebäude zusammen mit dem Modellen entwickeln. So kann man die wertgeschätzte Individualität unserer Architekturen behalten, ohne auf die berechtigte Systemfähigkeit, Vergleichbarkeit und Präzision der Gebäude zu verzichten zu müssen. So implementiert in der neuen Plattform CRBnet für die Schweizer Bauwirtschaft. Neue Grundlage für die Weiterentwicklung des hohen Standards Schweizer Architektur aus der Community aus Architekten, Planern und Unternehmen.

Keywords: Building Informations Model (BIM), International Foundation Classes (IFC)

/CRB.ch

digitales bauen

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modularise individual building designs for pre-production

Digitales Bauen ist die erste kommerzielle Nutzung unserer Forschungen. Die Firma wurde noch vor dem Start der Arbeiten an der ETH in Karlsruhe/D 1997 gegründet.

Die Bauwirtschaft ist, obwohl vor Chemie, Touristik, Maschinenbau umsatzstärkster Wirtschaftszeig, mittelständisch und in weiten Bereichen Handwerklich organisiert. Deshalb steht sie unter grossem Rationalisierungsdruck und muss sich in eine Richtung bewegen, wie es andere Industrien mit deutlichen Qualitäts- und Produktivitätserfolgen gezeigt haben.

,Gebäude sind gebaute Wiederholungen'. Das ist nach den Erfahrungen des Internationale Stils und Funktionalismus das Schreckgespinst fast aller Architekten und widerspricht den Vorstellungen des individuellen und selbstbestimmten Menschen. Heute muss man Wiederholungen jedoch nicht mehr als Raster oder als Standard denken. Heute ist es nicht mehr erforderlich zuerst ein System zu entwickeln, um dann mit Elementen ein Gebäude bauen zu können. Informationstechnik ist kein System. Informationstechnik ist Systemfähigkeit. richtig verstanden kann man daher erst das Gebäude entwerfen und dann ein massgeschneidertes System entwickeln. Erst das Gebäude und dann das System, statt wie bisher, erst das System und dann das Gebäude. Wir können befreit umdenken. Besonders mit den aktuellen parametischen CAD-Systemen und den entsprechenden Datenbanken und Vernetzungen ist nicht mehr erforderlich die ökonomischen Interessen in Rastern durchzusetzen. Es ist nicht mehr nötig als Architekt die Qualität der Entwürfe gegen eine vermeindliche Regorosität der Quantitäten zu verteidigen. Wir spielen heute auf einem Plateau neuer Möglichkeiten. Gebäude können, so wie sie heute sind, zu 80 - 90% gewerkeübergreifend in parametrische Module zerlegt werden. Die Planung wird dadurch verbessert, die Logistik vereinfacht und der Bau deutlich beschleunigt. Die zeitgemässe Planung für mehr Architektur.

Keywords: Dezentralisierte Gebäudetechnik, Gebäudeinformationsmodelle, Parametrisches CAD, Industrialiserung, Mass-Customization