CAAD 1: on information

lecture series bachelor (autumn semester) 051-0713-00G, monday 08:00-09:45h, HIL E4, 2 ETCS

CAAD2

Jeder nutzt Computer. Jeder entwirft Systeme. Die Moderne ist monoton geworden. Die Postmoderne beliebig. Gerade wegen der Computer. Langeweile. Genau besehen haben wir mit der Informationstedhnik buchstäblich phantastische Möglichkeiten. Jenseits naturalisierender Analytik. Jenseits der faszinierenden und zugleich beklemmenden Performanz unserer Mechanismen. Ein mitreissendes Kaleidoskop auf die Potentialitäten unserer Kultur.

CAAD 2: on consistencies

lecture series bachelor (spring semester) 051-0714-00G, monday 08:00-09:45h, HIL E4, 2 ETCS

CAAD2

Die Architektur ist heute etwas verklemmt. Im Material, in den Optimierungen, in den ästhetischen Rückbindungen. Im schlechten Gewissen Technologie nutzen zu wollen, sie aber nicht mögen zu können. Wir konstruieren mühsam unsere Systeme und beseelen sie in verschiedenen Manieren. Dabei sind die Resourcen nicht knapp und die Methoden nicht begrenzt. Es ist möglich, das Entwerfen auf einem neuen phantastischen Plateau jenseits der fast komisch anmutenden Mixture aus Zwängen und Beliebigkeiten heute. Die Zeichen können von den Gegenständen entkoppeln werden, die Materialien gedopt, und Strukturen rhisomatische erstellt werden ... die Skizze einer Konsistenzlehre in unseren vernetzten Symbollandschaften.

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CAAD. Bachelor & Master Program

CAAD3: Architects Revisited

seminar master programm (spring semester), 063-0716-11L, monday 10:00-11:45h, HPT C 103, 2 ETCS

CAAD3

Wir sind an einer Archtekturschule. Den Theorie-Nährboden bilden Vitruv, Alberti, Palladio, Durand, Semper und die vielen anderen. Uns interessieren die Topologien von Eisenman, Tschumi, Rossi, Moore, Venturi. Oder die Geometrien von Gehry, Lynn, Libeskind, van Berkel oder Hadid. Und ebenso die eher erdigen Positionen der Schweizer Architekten Herzop & de Meurun, Zumthor oder Olgiati. Sie alle fixieren auf jeweils spezifische Art interessante und relevante Entwurfswege. Aber sie müssen immer drastischer und artistischer werden um gehört, gesehen und gebaut werden zu können. Nicht so sehr im einzelnen, engagiert entworfenen Bauwerk, in der enorm wachsenden Landschaft des Gebauten beobachten wird Enthropie. Aus den städtischen Ordnungen wird im enormen quantitativen Wachstum der Urban Sprawl. Wir können neue Qualitäten offensichtlich nicht mehr planen sondern müssen sie in Verdichtungen provozieren. Waren unsere Städte bisher Zeichen göttlicher Bewegungen auf dem Boden und später energetischer Bewegungen aus der Erde, so haben wir jetzt jeden Halt verloren. Müssen unser kulturelles, architektonisches Erbe selbst kultivieren lernen. Beackern wir also unsere urbanen Landschaften. Lesen wir unser architektonisches Erbe auf einer Metaebene neu.

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Prof. Dr. Ludger Hovestadt, Chair for Computer Aided Architectural Design, Institute for Technology in Architecture (ITA), Departement for Architecture, ETH Zürich, Switzerland

CAAD 4: Index-ability

seminar master program (spring and autumn semester), Wahlfach, monday 15:00 - 17:00, 051-0732-11L 2 ETCS / 063-0734-11L 5 ETCS

geneva

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Wir haben Zeichen und Methoden, reflektieren sie an unserer Welt und können, wenn wir ihnen vertrauen, das sehen, was im Spektrum unserer Zeichen und Methoden liegt. Seit der Neuzeit können sie als energetische Bewegungen beschrieben werden. Und als solche sind sie in der population entropisch: Wohnformen, Absicherungen, Überwachungen, Empathie, Nachhaltigkeit, Design, Sprawl, Kathastrophen medialisiert. Alles mit allem in globalen Balancen vernetzt. Was können wir tuen? Rufen wir alles, was wir kennen und können und so gut und differenziert, wie wir es kennen und können in den jetzt medialisierten Wald und suchen nach den Differentialen statt den Identitäten. Provozieren wir das NEUE in der Verdichtung dessen, was wir können. Ein Seminar über die Indexabilität, über das verfügbar machen dessen was wir kennen und können.

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CAAD 5: Struktur-ability

seminar master program (spring and autumn semester), Wahlfach, monday 13.00 - 15.00, 051-0728-11L 2 ETCS / 063-0732-11L, 5 ETCS

CAAD4

Google verfügte, statistisch gesehen, im Dezember 2010 über 140'000 Indexe für jeden Menschen der Welt. Diese Indexe sind noch primitiv. Was aber, wenn alles auf jede Art verlinkt ist, alles an jedem Punkt verfügbar ist. Dann kann es nicht mehr primär darum gehen etwas zu wissen, etwas zu bezeichnen, zu optimieren oder mit Elementarem zu konstruieren. Jetzt geht es darum interessante Fragen stellen zu lernen, aus dem Reichtum allgemeiner Verfügbarkeit attraktiv zu bündeln. Wir wollen in diesem Seminar Lösungen zu finden für die uns - paradoxerweise - die Probleme im Weg stehen, denn das Problematische verstellt die Phantastik der neuen Lösungsräume. Architektonisches Entwerfen auf neuen Plateau. Denkformen statt Wohnformen.

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CAAD: Seminarweeks

051-0911-10L, 1 ETCS

Das CAAD veranstaltet jedes Semester eine Exkursion mit unüblichem Programm für Architekten. Keine Reiseführung von Architekt zu Architekt, Gebäude zu Gebäude, Stadt zu Stadt. Vielmehr ein neugieriges Suchen und Aufspüren globaler Fragen in den speziellen Artikulationen fremder Umgebungen. Statt Reiseführer geplante, angebotene, improvisierte Vorträge, Gespräche, Interviews, Diskussionen, Präsentationen, Untersuchungen, Überprüfungen, Nachforschungen, Befragungen, Besichtigungen. Wir setzen uns dem Überfluss der fremden Zeichen aus und bündeln sie mir schwierigen Fragen um neues zu finden, statt fremdes zu sortieren.

CAAD Seminarweek spring 2012: Japan.

seminarweek

CAAD Seminarweek spring 2011: Dublin on Cliches..

seminarweek

CAAD Seminarweek autumn 2010: Isfahan on Repetition.

seminarweek_isfahan

CAAD Seminarweek spring 2010: Rejkyavik on Energy.

seminarweek_reykjavik

© ETH Zürich, CAAD, 01.2012